Haltung

Eines meiner größten Anliegen ist es, meinen Tieren eine möglichst artgerechte Haltung zu bieten.

Bevor wir unseren eigenen Stall bauten, lernte ich ganz viele verschiedene Stallanlagen kennen – und wusste daher als wir bauten, genau, wie unser Stall aussehen sollte.

Im Sommer 2011 wurde endlich unser Stall verputzt.
Manche meinen nun, bei uns wohnen die Pferde fürstlicher als die Menschen!

im Sommer 2013 haben wir neu ausgemalt im Sommer 2013 haben wir neu ausgemalt

Pferde sind Herdentiere, daher müssen sie in einer Herde leben!

Wir haben einen großen Freilaufstall, ca. 80m², mit einem ebenfalls großen gedeckten Vorplatz. Um den Stall herum gibt es einen ca. 2000m² großen Auslauf, der befestigt ist. Das ist wichtig bei Regen und im Winter, damit die Pferde nicht im Gatsch versinken.

Daran schließt eine ca. 300m² große Gatschkoppel an, zum Suhlen und Wälzen und dann geht es weiter mit 20000m² Wiese und Wald.

Die Pferde können frei wählen, wo sie sich aufhalten möchten.

Der Stall dient der Herde überwiegend als Ruhe – und Schlafbereich und im Sommer als Unterstand, wenn es auf der Wiese zu heiß ist. Wo hingegen sie im Winter, wenn es wirklich kalt ist, draußen sind und sich ständig bewegen.

Vergessen darf ich auch nicht, dass der Stall leider ihr beliebtestes Klo ist.

Der Stallboden ist betoniert und mit Gummimatten ausgelegt. Ausgemistet und eingestreut wird täglich mit entstaubten Sägespänen.

Seit der Weidesaison 2011 gibt es für die Tiere noch weitere 3,5ha Weidefläche.

Im Stallgebäude gibt es auch zwei Boxen. Die eine ist eine Notbox, für den Fall, dass sich ein Pferd einmal verletzen sollte und in der zweiten Box übernachten unsere Esel.

Als unsere Eselstute zu uns kam, fühlte sie sich in zu enger Gesellschaft mit den Pferden nicht wohl, außerdem war sie es gewohnt, in
einer Box zu übernachten. So halten wir es so, dass unsere beiden Esel in der Nacht, im Winter in ihrer Box sind. Sonst können sie wählen, ob sie die Gesellschaft der Pferde möchten oder lieber im Garten „Rasen mähen“.

Eine zeitweise Trennung der Herde in Pferde und Esel erleichtert auch die Fütterung. Esel brauchen nur ein Drittel der Heumenge die Pferde fressen.

Durch die neue Weidefläche brauchen die Tiere von Juni bis September kaum Heuzufütterung. In der Früh bekommen alle Karotten und Äpfel. Außerhalb der Weidezeit gibt es Heu, das seit der Saison 2013/14 über große Heunetze verfüttert wird. Heunetze haben den Vorteil, dass sie die Fressdauer der Pferde stark erhöhen, da sie das Heu aus den Löchern zupfen müssen.  Pferde sind ihrer Physiologie nach Dauerfresser und sollen 16 Stunden pro Tag, jeweils wenig, fressen.